Innenstadt.Rundgang Neustadt

Innenstadt.Rundgang Neustadt: Potenziale vor Ort entdecken.

„Manche Dinge muss man vor Ort sehen. Und gemeinsam darüber sprechen…“

Unter diesem Credo startete der erste „Innenstadt.Rundgang“ des City-Management Luzern durch die Neustadt. Rund 30 Ansiedlungsinteressierte, Personen mit Interesse an Shopsharing sowie Eigentümerschaften und Immobilienvertretungen trafen sich an einem milden Septemberabend beim Sempacherplatz.

Auf den ersten Blick hätte die Gruppe auch eine Stadtführung sein können. Tatsächlich ging es um verfügbare und künftig frei werdende Erdgeschossflächen – und um die Frage, welche Nutzungen an diesen Orten möglich wären.

Der Rundgang führte vom Sempacherplatz entlang der Pilatusstrasse über Winkelried-, Murbacher- und Habsburgerstrasse zum Bundesplatz und weiter bis zur Claridenstrasse in der Himmelrich-Überbauung. An verschiedenen Stationen wurden Lokalitäten vorgestellt, Rahmenbedingungen erläutert und erste Fragen direkt mit den anwesenden Eigentümerschaften oder deren Vertretungen besprochen.

Spontane Gespräche für Ideen
„Wäre hier auch diese Nutzung denkbar?“ – „Das sollte möglich sein, wir klären es gerne ab.“ Solche Gespräche ergaben sich immer wieder spontan. Dies ist auch die Idee des Formats: Eine Fläche ist vorhanden. Menschen bringen konkrete Ideen oder Nutzungsabsichten mit. Eigentümerschaften und Immobilienvertretungen kennen die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen. Vor Ort lässt sich schnell erkennen, wo etwas zusammenpassen könnte.

Die Neustadt wird bei Erdgeschossflächen teilweise weniger stark wahrgenommen als die Altstadt. Dabei bietet sie gerade für gewisse Nutzungen interessante Voraussetzungen: unterschiedliche Flächengrössen, gute Erreichbarkeit, ein dichtes Quartierumfeld und Standorte, die Raum für neue Konzepte bieten.

Nachfolge gesucht!
Zum Abschluss führte der Rundgang zu „CreArte“ an der Claridenstrasse. Geschäftsinhaberin Claudia Tallotti berichtete, dass sie ihre Lokalität in den kommenden Monaten gerne an eine Nachfolge übergeben möchte. Ihre Vorstellung: möglichst wieder eine handwerkliche Nutzung, kombiniert mit kleineren Flächen für ergänzende Angebote – ähnlich, wie sie den Raum heute selbst nutzt.

Aus dem geplanten Schlusspunkt wurde ein längerer Austausch. Gespräche wurden weitergeführt, Kontakte geknüpft und erste Möglichkeiten diskutiert.

Welche davon weiterverfolgt werden, wird sich zeigen. Und zu unserem neuen Vernetzungsformat? Es schreit nach einer Fortführung in einem anderen Quartier...

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