Vom B2B zum Geschäft vor Ort

Neues Geschäft am Mühlenplatz: Kadastar eröffnet ersten Laden in Luzern

Am 9. April eröffnet das Unternehmen Kadastar sein erstes eigenes Ladenlokal am Mühlenplatz in Luzern. Das Unternehmen mit Sitz in Sempach Station entwickelt und produziert hochwertige Haushaltsartikel – insbesondere für den Bereich Kochen am Tisch und gedeckter Tisch. Ein besonderer Fokus liegt auf gravierten Holz- und Schieferprodukten, die in der eigenen Produktion lokal gefertigt werden.

Mit der neuen Souvenir- und Geschenkboutique „The Swiss View“ betritt Kadastar erstmals den direkten Verkauf an Endkundinnen und Endkunden. Das City-Management Luzern durfte die Ansiedlung begleiten und unterstützte dabei, Mieter und Vermieter zusammenzubringen.

Im Gespräch erklärt David Kaufmann von Kadastar, weshalb Luzern als erster Standort gewählt wurde und welche Idee hinter dem neuen Laden steckt:

Sie waren bislang ausschliesslich im B2B-Geschäft tätig. Nun eröffnen Sie Ihr erstes eigenes Ladenlokal. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?
Die Marke Kadastar hat sich in kurzer Zeit zu einem bedeutenden Schweizer Anbieter im Bereich Kochen am Tisch entwickelt. Zudem sind wir in der Schweiz führend bei der Lasergravur von Holz- und Schieferartikeln. Mit einem eigenen Ladengeschäft möchten wir nun auch physisch mit einer neuen Kundengruppe in Kontakt treten.

Um unsere bestehenden Händler nicht zu konkurrenzieren, haben wir uns bewusst auf den lokalen Tourismus ausgerichtet. In Luzern spielt unsere Marke bisher noch keine grosse Rolle – gleichzeitig bietet uns die Stadt die Möglichkeit, für diese Zielgruppe ein speziell kuratiertes Sortiment zu entwickeln.

Luzern ist Ihr erster eigener Standort. Warum haben Sie sich dafür entschieden?
Auf emotionaler Ebene sind wir als Firma mit Sitz in Sempach eng mit Luzern verbunden. Gleichzeitig sprechen auch klare Fakten für den Standort: Der Tourismus findet hier – im Gegensatz zu vielen Skiregionen – vor allem im Sommer statt. Dadurch können wir auch in dieser Zeit mit guten Umsätzen rechnen.

Bei der Standortsuche hat uns das City-Management mit offenen Armen unterstützt, was uns entscheidend geholfen hat, den passenden Standort zu finden. Für diesen niederschwelligen und unabhängigen Zugang sind wir sehr dankbar.

Wie haben Sie den Prozess der Flächensuche erlebt?
Im Rückblick war die Suche dank des City-Managements deutlich einfacher als erwartet. Innerhalb von drei Monaten haben wir unsere Wunschfläche gefunden. Natürlich spielte auch etwas Glück mit – aber ohne diese Unterstützung hätten wir von der Fläche vermutlich nie erfahren.

Sie eröffnen am Mühlenplatz – für viele einer der schönsten Plätze Luzerns. Was hat Sie überzeugt?
Der Mühlenplatz hat uns sofort begeistert. Vor allem im Sommer ist die Frequentierung sehr hoch. Nahe der Spreuerbrücke passieren täglich viele Einheimische den Platz, gleichzeitig führen Touristenführungen und der City-Train hier vorbei. Wir glauben, für unser Konzept den perfekten Ort gefunden zu haben.

Ihr Sortiment dreht sich um „Kochen am Tisch“ und den gedeckten Tisch. Was unterscheidet Ihr Angebot von einem klassischen Haushaltswarengeschäft?
In einem klassischen Haushaltswarengeschäft ist Kadastar meist nur ein kleines Puzzleteil im Gesamtangebot. In unserem eigenen Laden können wir unseren Fokus voll auf gravierte Holz- und Schieferartikel legen.

Wir werden dort auch exklusive Designs und Motive anbieten, die unsere B2B-Kunden nicht führen. Dadurch erhält das Geschäft einen eigenständigen Charakter. Aus diesem Grund nennen wir den Laden auch „The Swiss View“ und nicht einfach „Kadastar-Store“.

Sie führen auch Souvenirartikel. Wie interpretieren Sie das Thema „Schweizer Produkte“?
Für uns bedeutet Souvenir nicht automatisch rote Schweizerkreuz-Tassen, Sammellöffel oder Magneten mit Fotomotiven. Unser Sortiment wird eher im Alpen-Chic-Stil gestaltet sein.

Wir möchten Produkte anbieten, die auch Schweizerinnen und Schweizer oder Heimweh-Luzerner gerne kaufen. Deshalb verstehen wir den Laden als Souvenir- und Geschenkboutique. Ein wichtiger Teil der Wertschöpfung bleibt dabei lokal: Alle Holz- und Schieferartikel gravieren wir auf unseren eigenen Maschinen in Sempach Station.

Sie sprechen den Spagat zwischen Tourismus und Einheimischen an. Wie gelingt das?
Unser Hauptfokus liegt zwar auf Souvenirs, aber mit einer eigenen Designsprache. Ein schönes Holzbrett mit einer gravierten Kapellbrücke spricht beispielsweise Touristen genauso an wie Einheimische. Genau solche Produkte sollen beide Welten verbinden.

Was wünschen Sie sich für Ihren Start in Luzern?
Natürlich wünsche ich mir als Unternehmer viele Kundinnen und Kunden und gute Umsätze. Gleichzeitig hoffen wir, mit unserem Sortiment neue Akzente im bestehenden Angebot der Innenstadt zu setzen.

Die Luzerner Innenstadt spielt für unsere Markenentwicklung eine zentrale Rolle, weil wir dort genau die Menschen erreichen, die wir ansprechen möchten. Ich bin überzeugt, dass Luzern für uns der perfekte Standort ist.

Wir wünschen der Firma Kadastar einen guten Start und viel Erfolg in Luzern. Herzlich willkommen!

David Kaufmann, CEO von Kadastar

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